
Das erste Mal
Fünf Tage Moskau, und ich will schon wieder weg. Niemand lächelt, in den Büros sitzt die Arroganz mit am Tisch, und in jedem Gespräch kommt derselbe Satz: ohne Russisch können wir Sie nicht gebrauchen. Victor sieht das anders. Er schleppt mich abends durch die besten Restaurants der Stadt, macht Mädels in drei Minuten klar und stellt mich als Profisurfer vor. Dann bringt er mich mit einem Tausender am Türsteher vorbei ins Shambala – Privatparty, Rich Kids mit Bentleys draußen, drinnen keiner älter als neunzehn und Gratisdrinks von Papas Geld. Und über uns eine Tanzfläche aus Glas.




